24 – Die perfekte Weihnachtsgans

knuspriger Entenbraten auf HolztischBild:Fotolia                                                                                                                                                 

Zutaten:

1 Gans ca. 4 kg
4 Säuerliche Äpfel
1 große Zwiebel
2 St Knoblauchzehen
3 Lauch
1 Bund Petersilie
1 Möhre
1/4 Sellerieknolle
Salz
Pfeffer
Beifuß
Majoran

Für die perfekte Festtagsgans wählt am besten ein Tier vom Bio-Bauern, das viel Freilauf genießen konnte. Dadurch ist das Aroma des Gänsefleischs wesentlich intensiver und schmackhafter. Die Gans sollte ein festes Fleisch haben und eine gleichmäßig helle, fleckenfreie Haut.

Tipp: Bitte beachtet, dass oft noch ein paar Federkiele in der Haut stecken. Nach einer halben Stunde im Backofen hat sich die Haut gestrafft, und man kann die Kiele leicht mit der Pinzette entfernen.


1. Die Gans innen und außen mit Salz, Pfeffer, Beifuß und Majoran einreiben. Die Äpfel vierteln, vom Kerngehäuse befreien, mit zwei in Ringe geschnittenen Lauchstangen in einer Schüssel mischen, dabei salzen, pfeffern und mit getrockneten wie frischen Kräutern würzen.
2. Die Gans damit füllen, zunähen oder mit Zahnstochern zustecken. Die Flügel unter dem Rücken verschränken, mit einem langen Stück Küchengarn die Flügel und Schenkel so an den Körper schnüren, dass nirgendwo etwas absteht und womöglich verbrennen kann.
3. Die Gans mit der Brust nach oben in die tiefe Fettpfanne des Backofens setzen, drum herum grob zerkleinertes Wurzelwerk streuen und die Gans mit etwas Salzwasser begießen. Die Gans auf jeder Seite eine halbe Stunde in dem 130 Grad heißen Ofen braten. Zum Schluss die Temperatur eine drei viertel Stunde auf 180 Grad erhöhen damit die Haut schön knusprig wird.

 Hinweis: Die Füllung nicht servieren – sie sorgt lediglich für das Aroma.


Grundrezept: Gänsesauce

Diese Sauce passt perfekt zum Gänsebraten und kann bereits parallel zum Braten vorbereitet werden.

  • 1 kg Gänseklein
  • 2 El Öl
  • 500 g Schmorgemüse
  • 2 Tl Tomatenmark
  • 300 ml Rotwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 El Pfefferkörner
  • 4 Wacholderbeeren
  • 2 Tl Speisestärke

1. Gänseklein mit dem Öl in einem großen Bräter oder einer Saftpfanne vermengen. Alles im vorgeheizten Backofen auf der 1. Schiene von unten bei 220 Grad (Gas 3-4, Umluft 200 Grad) in ca. 1 Stunde braun rösten. Das Schmorgemüse putzen und grob zerkleinern, nach 30 Minuten dazugeben und mitrösten.

2. Gänseklein, Gemüse und Flüssigkeit aus der Saftpfanne in einen großen Topf umfüllen und stark erhitzen. Tomatenmark einrühren und kurz anrösten. Mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Mit 3 l kaltem Wasser auffüllen, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Wacholderbeeren dazugeben und aufkochen lassen.

3. Die Flüssigkeit bei kleiner Hitze 2:30 Stunden eher sieden als kochen lassen (soll ca. 1,3 l ergeben). Dann durch ein sehr feines Sieb in einen anderen Topf gießen, entfetten und auf ca. 500 ml Sauce einkochen lassen. Nach Bedarf mit der in etwas kaltem Wasser angerührten Stärke binden. Die Sauce zum Gänsebraten (siehe Rezept: Grundrezept Gänsebraten) servieren.

4. Tipp: Den evtl. vorhandenen Hals und Innereien (bis auf die Leber) können Sie zum Gänseklein geben und für die Sauce verwenden.



 Zum Schmunzeln für die Köchinnen:

gans


Dazu passt:

rotkhttp://blog.tischundkueche.de/23-rotkohl/

 

 

 

 

Knödelhttp://blog.tischundkueche.de/22-kartoffelknoedel/

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