Hygiene in der Küche

ls466j_a-00014_3149Gerade in der Küche muss die Hygiene stimmen, denn wie schnell gelangen Keime und Bakterien von der Hand übers Essen in den Mund. An fast keinem anderen Ort zu Hause ist das Thema Hygiene so wichtig. Man sollte besonders auf Sauberkeit achten. Leichter lässt man dafür das Putzen in anderen Räumen etwas schweifen ;)

Mit unseren Tipps gelingt es Euch, die Küche bestmöglich sauber zu halten:

Arbeitsflächen immer sauber halten:

Nach dem Abendessen sollte man die Arbeitsflächen komplett reinigen. Am besten mit Seifenwasser und einem Lappen der schnell trocknet, so haben Keime weniger Chancen sich im Feuchten zu vermehren. Nach jedem Gebrauch dann unter warmen Wasser ausspülen und zum Trocknen aufhängen, nicht einfach nur ins Waschbecken werfen. Außerdem sollten die Lappen regelmäßig zum Waschen in die Maschine. So verringert man die Gefahr, dass Keime überleben.

Hände waschen!

Wir kommen täglich mit so vielen Keimen und Bakterien in Berührung, da ist es ein muss sich die Hände zu waschen bevor man Essen zubereitet. Vor allem wenn kleine Kinder mit von der Partie sind,  ist die Hygiene noch wichtiger. Außerdem ist es wichtig, sich die Hände zu waschen wenn sie mit rohen Fleisch, in erster Linie Geflügel, in Berührung kommen.

Nur in gesundem Zustand kochen:

Mit einem Grippe-Virus oder einer Magen-Darm-Infektion sollte man es vermeiden zu kochen. Das Risiko einer Keimübertragung ist einfach zu groß. In dem Fall kann man ruhig mal auf den Pizzaservice zurückgreifen oder den Göttergatten in die Küche schicken. Wenn ihr Niesen oder Husten müsst, immer die Hände waschen wenn ihr danach wieder Essen anlangt.

Schmuck ablegen:

An so was denkt eigentlich keiner, aber das Tragen von Schmuck im Bereich der Hände sollte vermieden werden, da sich darunter Keime sammeln können und somit eine gründliche Handhygiene verhindert wird. Daher Ringe, Armreife oder Uhren während des Kochens ablegen.

Richtig auftauen:

Beim Auftauen von tiefgefrorenem Fleisch und Geflügel bildet sich Auftauwasser. Da Keime durch das Tieffrieren nicht abgetötet sondern lediglich inaktiviert werden, kann dieses Auftauwasser mikrobiell belastet sein. Damit das Tauwasser ablaufen kann, die Lebensmittel am besten in einem Sieb in der Spüle auftauen. Sie sollten vor dem Zubereiten komplett aufgetaut sein, sonst kann es sein, dass eine unbedenkliche Kerntemperatur von 70° nicht erreicht wird.

Temperaturen beachten:

Besonders wichtig bei der Zubereitung von Lebensmitteln ist die Einhaltung bestimmter kritischer Temperaturen. Unter 5°C und über 60°C ist die Vermehrung der meisten Bakterien gestoppt oder stark verlangsamt. Ab einer Temperatur von 70°C werden die meisten Krankheitserreger abgetötet. Das Gargut sollte mindestens 10 Minuten lang die Kerntemperatur von 70°C erreichen. In dem Bereich zwischen 20 und 40°C fühlen sich viele schädliche Mikroorganismen besonders wohl. Deswegen ist es besonders wichtig, dass dieser Bereich beim Erhitzen und Abkühlen von Speisen schnell durchschritten wird. Der Kühlschrank sollte nicht überlastet werden, um eine ausreichende Kühlleistung für alle Lebensmittel zu gewährleisten. Außerdem sollte der Kühlschrank monatlich mit Wasser und Spülmittel gereinigt werden.

Sauberkeit und Ordnung:

Küchenkleidung sauber halten.  Auf verunreinigten Schürzen können sich Mikroorganismen gut einnisten und vermehren, was durch häufiges Waschen bei 95° leicht verhindert werden kann. Generell sollte die Küche möglichst ordentlich gehalten werden, da die Reinigung dann wesentlich einfacher und vor allem schneller erledigt werden kann. Müllbehälter alle zwei Tage leeren und im Innern trocken halten.

Keine Haustiere in der Küche:

Haustiere vor allem Katzen mit Freigang, haben in der Küche nichts verloren. Sie können gefährliche Keime in die Küche tragen.

 

 

 

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